Die Wiege einer neuen Menschheit, Teil 3
- 25. Juli
- 11 Min. Lesezeit
Tiefenschicht der Konstellation: drei großen Initiationen des Zeitgeistes (Neptun–Pluto, Uranus–Pluto, Uranus–Neptun Konjunktion ) und nun die einmaligen „G4‑Konferenz“ von Uranus, Neptun, Pluto und Jupiter – und lade dich ein, diese Matrix nicht als Event‑Astrologie, sondern als deine persönliche und kollektive Geburts‑Blüte bis etwa 2038 zu sehen.
Das Beständige im Wandel ist das Einzige, was ihm standhält
Wir erinnern uns alle gut an das Jahr 2020. Ich hatte eine astrologische Schaffenskrise. Ich hatte das Gefühl: ich habe doch in den letzten Jahren alles schon gesagt – und das, was ich jetzt sehe, was ich zu sagen habe, will eh keiner hören. Man will von ihr hören: Wann wird es besser – nicht über jahrelange Regression. Ich bekam die ersten Hate‑Reaktionen auf meine Newsletter, sie seien zu politisch (z.B. zu Trump-kritisch), zu dies, zu das. Und ich zog mich zurück (bis auf ein paar kleine Wiederauferstehungsversuche).
Wenn ich die Schlagworte nehme von Jupiter, Uranus, Neptun und Pluto, diesen 4 großen Archetypen erscheinen sie mir fast ausgelutscht.
Jupiter: Übertreibung, Expansion, Sinnversprechen
Uranus: Freiheit, Gleichheit, Fortschritt, Technologie
Neptun: SehnSUCHT, Auflösung, Schmerzanästhesie, Chaos, Mitgefühl
Pluto: Stirb‑und‑Werde, Macht/Ohnmacht, Wahrheitssuche, radikale Transformation
Paradigmenwechsel, die Neue Zeit, große Zeit der Wandlung, Kampf auf der Schwelle… Ich zitiere mich von 2008: „Alles wird ganz anders“ … alles das ist etliche Male wiederholt worden. Und trotzdem, trotz des rasenden Wandel, scheinen wir festzuhängen. Warum ist das so?
Wir sind mittendrin in einem Raum der Möglichkeit, wo eine so umfassende Transformation stattfindet (wie in Teil 1 beschrieben), dass Begriffe, wie Revolution, Veränderung oder Umbruch – die Tiefen‑ und Breitenwirkung nicht erfassen können, in der die Welt jetzt steckt.
Jetzt ist also der 20. Juli vorbei. Inzwischen wurden Instagram, YouTube & Co. geflutet von Astrolog:innen, die plötzlich über das „Barbault Basket“ berichten – obwohl sie letzte Woche vermutlich noch gar nicht wussten, wer Barbault war. Für viele endet diese Konstellation nächste Woche. Sorry für meine Schärfe hier (da entsteht einfach ein unübersehbarer Schaden an seriöser Astrologie), aber da ist mal wieder die nächste Sau durchs astrologische Social‑Media‑Dorf getrieben worden. Hier wird so oft l i n e a r gedacht, obwohl doch die Planeten kreisen – ihre Zyklen sind zyklisch und multidimensional, nicht linear, wie auch die Menschheitszyklen.

Was dabei fast völlig untergeht: Diese Figur ist nicht vom Himmel gefallen. Sie hat sich über Jahrzehnte, ja weit mehr als über ein Jahrhundert aufgebaut. Sie ist kein „nice to have“-Event, sondern wirklich so ein einzigartiger Abschlusstusch einer ganzen Zeitepoche – und zugleich ein Portal in eine neue Ära. Jetzt ist das Tor weit auf!
Und die Aspektfigur ist keinesfalls nächste Woche vorbei, sondern dieses harmonische „Minor Triangle“ von Uranus, Neptun und Pluto bleibt in dieser Formation bis über 2032 hinaus bestehen! Das „kleinen Talentdreieck“ (oder „Dach“) bleibt also und die schnelllaufenden Planeten werden diesen Spannungspunkt (den jetzt Jupiter macht) in den nächsten Jahren immer wieder aktivieren.
Das Minor Triangle gilt als kreativ und harmonisch. Es entsteht, wenn zwei Planeten im Trigon zueinander stehen (hier Uranus und Pluto) und ein dritter – hier Neptun – zu beiden im Sextil.
Also harmonisch, könnte man sagen. Aber die drei transpersonalen Planeten wirken immer radikal, könnte man sagen, konfrontieren uns mit kollektiven Veränderungen, die unseren persönlichen Willen auszuhebeln scheinen. Dadurch werden wir mehr als das, was wir jetzt sind: TRANS‑PERSONal … Aber in dieser Harmonie steckt auch etwas Unheimliches: eine Versäumnis‑Konstellation.
Stell dir vor, du schaust Nacht für Nacht zum Himmel, und der Mond bleibt immer diese schöne Sichel. Er nimmt nicht zu, nie. Sie verschwindet dann und wann – aber dann taucht sie immer wieder auf, dieselbe Mondsichel, wie eine Schallplatte, die hängen geblieben ist. Genau so wirkt dieses jahrzehntelange Neptun–Pluto‑Sextil (exakt immer wieder von 1950 bis 2032, im Orbis von 1942 bis 2038).
Es hat immer wieder gesellschaftliche Veränderungen beflügelt, es war immer wieder etwas möglich, aber der nächste Schritt zur Spannung, zur klaren Entscheidung, wurde vertagt. Wir haben in den letzten hundert Jahren wahnsinnig viel entwickelt – technologisch, wissenschaftlich, kulturell – so viel wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Und doch lag über all dem diese harmonische Dauerfigur, die zwar die Generationen maßgeblich beeinflusst hat, aber auch vieles andeutete, vieles vorbereitete, jedoch den echten Bruch, die echte Konsequenz oft offen ließ. Das ist das Desaster unserer Zeit. In all unserem Fortschritt – und ich will auch die unendlich vielen wunderbaren und guten Dinge betonen (nicht weil ich all das Desaströse ausblende, sondern weil das Gute viel zu selten betont wird), die uns als Menschheit in den letzten 100 Jahren gelungen sind – scheint etwas zu fehlen.
Aber ist das wirklich so? Als Astrologin sehe ich da sehr klar: Der Kosmos würfelt nicht. Für mich liegt hier ein TRANS‑PERSONALER SINN drin – den ich zwar berechnen, archetypisch = planetar erfassen kann… aber wirklich erklären… bei weitem nicht.
Ich möchte also diesen historischen Sinn-Zusammenhang der jetzigen Konstellation genau erläutern. Wie in Teil 2 ausführlicher beschrieben, sind Konjunktionen die Saatsituationen eines Zyklus, während sich die weiteren Aspekte wie Wellen durch unsere Biografien und durch das Kollektiv ziehen. Ich möchte euch also in diesem 3. Teil genauer erklären, wie sich diese Wiege und speziell das darin liegende Minor Triangle von Uranus, Neptun und Pluto in mehreren Phasen aufgebaut hat – beginnend im ausgehenden 19. Jahrhundert, noch vor den zwei Weltkriegen, und dann mit wichtigen Wellen in den 1960ern, den 1990ern und jetzt – und warum diese aktuelle Wiege mehr ist als eine hübsche Figur für astrologische Feeds. Und den Ansatz einer Deutung wagen. Die Geschichte dazu wird noch geschrieben – von uns, von dir, von mir, von allen und wohl auch einer höheren Kraft, die alles erschafft, alles erschaffen hat, deren Absicht und Wirken wir im Kosmos nicht ansatzweise verstehen können.
Die jetzt so erstaunliche derzeitige exakte Wiegekonstellation bildet sich durch 6 Zyklusphasen (= Aspekte) von den 4 (von 5 gesamt) langsam laufenden Planeten zueinander. Diese 4 Planetenzyklen bilden also in eine gemeinsame historische Synthese – die wie gesagt ihresgleichen sucht und maximal positiv ist. Aspekt bedeutet, eine besonders starke Situation im gesamten Zyklus – aspektus heißt: Anblick, aspicere heißt sich ansehen. Diese 4 großen Götter, diese 4 Archetypen haben sich einander zustimmend im Blick (die Vorstellung, dass sie männlich sind ist patriachal geprägt). Ein G4 Gipfel. Als würde unser historischer Moment es brauchen, dass die großen Mächte dieser Welt sich an einen runden Tisch zusammensetzen, um wirklich zu beraten, was jetzt förderlich ist.

Mir macht das Gänsehaut, denn so haben die vier sich noch nie vorher getroffen. Wir haben
ein Sextil von Neptun zu Pluto. Ihr Gesamtzyklus dauert ca. 500 Jahre.
ein Sextil von Neptun zu Uranus. Ihr Gesamtzyklus dauert ca. 170–180 Jahre.
ein Trigon von Uranus zu Pluto. Ihr Gesamtzyklus dauert ca. 111–143 Jahre.
Hinzu kommen drei schnellere Zyklen mit Jupiter, die jeweils 12–14 Jahre dauern (zu Neptun, Uranus und Pluto)
Die drei Initialgeburten des Zeitgeist der neuen Menschheit und ihre Wehen
Damit liegen wir als Menschheit also in der Wiege. DAS, JETZT ist der MOMENT der Schwellenübergangs. Diesem Zustand gingen drei Initialgeburten voraus – und die Zeiten dazwischen lagen wir quasi in den Wehenphasen. Das sind die drei Konjunktionsphasen der kollektiven Planeten Uranus, Neptun und Pluto - sie sind die astrologischen Wendepunkte des Zeitgeschehens. Schauen wir also zurück.
Erste Initiation / Geburt – 1890er: Neptun und PlutoDAS ist DER Beginn der MODERNE - Industrialisierung, Elektrifizierung und 1. Vernetzung der Welt
Die erste Geburt ist die Neptun–Pluto‑Konjunktion Ende des 19. Jahrhunderts (drei Konjunktionen, exakt 1891/92). In der Tiefe des kollektiven Unbewussten verschmelzen NEPTUN (Traum, Hoffnung, die Sehnsucht nach Erlösung, Sinnbilder, Illusion) und PLUTO (radikale Transformation, Macht, Schatten).
In dieser Zeit explodieren geradezu die entscheidenden Grundlagen unserer heutigen modernen Welt: Industrialisierung, Elektrifizierung, neue Verkehrs- und Kommunikationswege, Fabriken, Eisenbahn, Automobil… eine nie dagewesene Verdichtung von Arbeit, Kapital und Menschen. Das veränderte die damalige Welt radikal (Pluto) und der Traum vom NEUEN Leben entsteht. FORTSCHRITT wird zum neuen Gott (Neptun). Es ist die Abenddämmerung des zu Ende gehenden religiösen Zeitalters.
Gleichzeitig legt diese erste Geburt des neuen Zeitgeistes schon seinen Schatten frei: Entwurzelung, Ausbeutung, Erschöpfung und eine Entwicklung, die bis zu Weltkriegen und globaler Vernetzung führt.
Diese erste Geburt des neuen Zeitgeist bringt also beides: eine ungeahnte Erweiterung des Möglichkeitsraums (Neptun als Traum und Vision aber auch Verblendung und Illusion) – und zugleich die Erfahrung, dass Fortschritt ohne Bewusstsein sehr schnell in Entfremdung, Überforderung und Gewalt kippen kann (Pluto als Schatten dieser Entwicklung).
Zweite Initiation / Geburt – 1960er: Uranus und PlutoThis is the dawning of the Age of Aquarius
Die zweite Geburt ist die Uranus–Pluto‑Konjunktion von 1965/66. Es gab drei exakte Konjunktionen, wirksam (im Orbis) war sie in den gesamten 60er Jahren.
Das sind die explosiven Babyboomer‑Jahre – hochgerechnet leben ca. 9 Millionen Menschen allein in Deutschland mit diesem kraftvollen Signature‑Statement in ihrem Geburtshoroskop, das JETZT wie nie zuvor aktiviert wird!
Diese zweite Geburt bringt gemäß der Uranus‑und‑Pluto‑Kernschmelze eine wahre EXPLOSION der Befreiungsbewegungen. Neue Rollenbilder, Bürgerrechte, Studentenbewegung, Massenproteste, sexuelle Revolution, die Anti‑Babypille, das Ausbrechen aus dem engen Vater‑Mutter‑Kind‑Ideal, Kommunen als Wahlfamilien, Rebellion gegen die „sauberen“ Nachkriegshaushalte, Berufstätigkeit von Frauen, neue gewagte Moden und Musik, Hippie‑Bewegung, „love and peace“, „make love, not war“, Tabubrüche bei Themen wie Scheidung, vorehelicher Sex und Homosexualität, die Vision einer anderen, freieren Welt und alternative Lebensformen prägen eine ganze Generation.
THIS IS THE AGE OF AQUARIUS – auch wenn wir astrologisch und astronomisch noch (immer) nicht im Wassermannzeitalter angekommen sind, wird hier sein Ton deutlich angeschlagen.
Auch die in den 1920er Jahren nur einem erlesenen Kreis von Menschen zugängliche Mystik schwappt ins Massenbewusstsein und wird zur shopable Esoterik. Uranus (Befreiung, Neues wagen) und Pluto (zum Kern der Dinge vordringen, Wahrheitssuche, alte Formen sprengen) verändern Psychologie, Psychiatrie, Medizin, Wissenschaft und Technik. Ob neue Therapien, Psychopharmaka, Psychedelika, Antibiotika für die Massen, Esoterik‑ und spirituelle Bewusstseinsbewegungen – und schließlich die Mondlandung: all das ist URANUS–PLUTO‑Bewusstseinserweiterung für das Kollektiv – für Körper, Psyche, Seele und Geist.
Gleichzeitig wächst im Hintergrund eine andere Erfahrung: die atomare Bedrohung. Zum ersten Mal spürt die Menschheit kollektiv, dass sie sich selbst vollständig vernichten könnte. Der Kalte Krieg ist auf seinem Höhepunkt: Berliner Mauer, Kubakrise, Vietnamkrieg, Prager Frühling … Befreiung und Todesangst liegen dicht nebeneinander – URANUS–PLUTO in Reinform. Neben all der Revolution wird auch „No Future“ zum ernüchternden Gefühl dieser Zeit. Es ist ein permanentes Vibrieren von Aufbruch – aber mit dem Abgrund im Blick.
Diese Uranus‑Pluto‑Konjunktion ist also eine SAAT, ein AUFTRAG, eine starke ABSICHT dieser Generation – aber auch aller Menschen (und Institutionen), die in dieser Zeit geboren sind. Diese Saat kommt JETZT, mit dem Trigon zwischen Uranus und Pluto (MIT zusätzlichem Jupiter und Neptun in der Wiege), in eine gewaltige BLÜTEPHASE: Was damals innerlich angelegt wurde, beginnt JETZT Früchte zu tragen. JETZT!
In nächsten Teil gibt es mehr zu den einzelnen Aspekten und der Wirkung auf dich und das Kollektiv. Schon mal vorweg: der jetzige ist ein kreativer Aspekt. Im eigenen Horoskop erforsche ich bei meinen Klienten derzeit, WO im Geburtshoroskop die vier Planeten der jetzigen Wippe stehen: Welche Lebensbereiche sind verknüpft, was war mit der Geburts‑Matrix angelegt und was will jetzt in eine neue Form erblühen? Je nach Häusern ist das bei jedem individuell (und so spannend und komplex) – aber kollektiv ist es für alle (über die nächsten Jahre) vor allem enorm kreativ und AUFBAUEND (zunehmende Phase).
Bei diesem jetzigen Trigon geht es darum, eine innere Kernschmelze purer, roher Lebenskräfte mit DEINEN TALENTEN in eine reife Form zu modellieren. Wie kannst du das „Ungehorsame“ und Wilde in dir in eine kreative, nützliche und deiner Zeit voraus abenteuerliche Lebensbewegung in den Fluss bringen?! Das gilt für alle – aber vorallem für die, die in den 60er Jahren mit der Konjunktion geboren sind.
Dritte Initiation / Geburt – 1990er: Uranus und NeptunRealität ist nur eine Momentaufnahme der Wirklichkeit
Diese dritte Initiation ist die dreifache Uranus–Neptun‑Konjunktion von 1993.
Dieser Geburt voran gab es die ebenso historische Zeit der Saturn‑Uranus‑Konjunktion von 1988 und Saturn‑Neptun‑Konjunktion von 1989. Der eiserne Vorhang (Saturn) war überraschend und plötzlich (Uranus) gefallen und kulminierte im Fall der Berliner Mauer (Saturn). Immer noch kaum fassbar, wie friedlich (Neptun) und getragen von der neptunischen Botschaft: wir sind eins (Volk). Die Fruchtblase für die nächste Geburt war damit geplatzt.
Politisch vollzog sich der scheinbar UNDENKBARE Wandel: der Kalte Krieg endet, der Eiserne Vorhang ist gefallen, Deutschland ist wiedervereinigt, die Sowjetunion zerfällt, neue Staaten entstehen, ein ONE‑WORLD‑Narrativ taucht auf – vom „Ende der Geschichte“ bis zur Hoffnung auf eine globale Friedensordnung. An die Stelle klarer Fronten traten in den 1990ern aber auch immer mehr regionale Kriege und Bürgerkriege auf – etwa in Jugoslawien – sowie neue, unübersichtliche Konfliktlinien. Mit dem 1. Golfkrieg 1990/91 hatte unter der Führung der USA eine bis heute nicht endende Konfliktphase zwischen westlichen Staaten und Teilen der arabischen Welt begonnen.
Mit dem Vertrag von Maastricht sollte Europa zugleich zum Vorzeigemodell eines offenen, multinationalen und diversen Kontinents und einer entsprechenden Gesellschaft werden. Global rücken Märkte, Medien und Menschen näher zusammen: Welthandel, neoliberale Globalisierung, Börsen und Finanzströme, internationale Organisationen – alles vernetzt sich in rasanter Geschwindigkeit.
Die Welt rückt immer mehr zusammen – in einem „kühleren“, digitalen Raum (= Uranus/Wassermann). Das WorldWideWeb, Personal Computer und E‑Mail‑Anbieter gehen an den Start fürs Kollektiv. Durch Technik, Vernetzung, Digitalisierung (Uranus) werden immer mehr Raum und Zeit durchbrochen (Uranus/Neptun). Digitale Kameras öffnen den Raum für Neptuns Bilderwelt. Es ist die Geburt der vernetzten, digitalen, virtuellen Menschheit. Kaum vorstellbar, dass das erste iPhone (und damit das Smartphone) heute noch nicht mal zehn Jahre auf dem Markt ist, aber hier ist die Geburtsphase des Ganzen.
Die digitale Revolution bringt uns Menschen und das Leben von Straßen, aus Städten, von direkt gelebten Beziehungen von nun an in Netzwerke, Datenströme und virtuelle Räume. WE ARE ONE – as a DIGITAL SELF. Neptun und Uranus verschmolzen. Unsere Realität wird immer mehr das, was wir an Bildern von außen vermittelt bekommen. Der Krieg kommt zum ersten Mal fast live ins Wohnzimmer.
Und viele Menschen, Massen von Menschen, treten die Reise nach innen an. Die alternative Gesundheits‑ und Esoterikszene erreicht einen Boom. Meditation wird zum Massenphänomen, alternatives Denken und alternative Heilmethoden und Seminare finden wachsende Akzeptanz, esoterische Buchläden expandieren, spirituelles Wissen erreicht das Massenbewusstsein (Neptun Uranus).

Auf diese drei Initiationen – Neptun/Pluto in den 1890ern, Uranus/Pluto in den 1960ern und Uranus/Neptun in den 1990ern – folgten drei weitere: Pluto/Jupiter, Pluto/Saturn und Saturn/Jupiter - alle 3 im Erden-Schicksalsjahr 2020! Alle - aber besonders die drei sind die große Neumonde im Zeitgeist. Jede Geburt legt eine SAAT in das kollektive Feld: die MODERNE, die REVOLUTION der Rollenbilder, das Auseinanderbrechen der Alten Weltordnung, die digitale und spirituelle Vernetzung – mit all ihren Krisen, Brüchen, Widersprüchen, dunklen Seiten und Mächten. Und doch auch mit einer immensen Fülle an Kreativität, Bewusstseinsarbeit, neuen Möglichkeiten und Lebensarten und einem neuen Erwachen.
Wir lagen in diesem langen Zeitraum in den Geburtswehen einer neuen Zeitrechnung und sind jetzt in die Wiege gelegt.
Warum beschreibe ich das alles so ausführlich? Weil ich damit WACH machen will. Weil die Wiege nicht einfach nur in den Juli 2026 gehört, sondern nun im Vordergrund der tieferen Schichten unserer HISTORIE spielt. Ich hoffe, es ergibt sich ein Sinn für dich, eine Logik, eine AstroLOGIE! Ich habe es so ausführlich beschrieben, weil
die nächste Geburt von Neptun/Pluto erst in 359 Jahren ist,
die nächste Geburt von Uranus/Neptun in 139 Jahren ist,
die nächste Geburt von Uranus/Pluto in 78 Jahren ist.
Und weil sie sich JETZT gerade in einer wirklich besonderen BLÜTEZEIT zusammenfinden. Noch mal (weil ich weiß, dass das für den astrologischen Laien nicht so einfach ist zu erfassen): bis 2038 sind diese drei miteinander in einem harmonischen Dreieck verbunden. Das ist wirklich richtig krass.
Wir leben in besonderen Zeiten – das ist nicht nur der nächste schnell zu vermarktende Himbeermond oder der nächste Portaltag. In diesem Sinne: sorry für den langen Text. Es ging einfach nicht kürzer. Ich weiß wirklich zu schätzen, dass du bis hierhin gelesen hast. Danke dir sehr. Ich freu mich über ein Herz, eine Weiterleitung, ein Reposten – und noch mehr über einen Kommentar.
Ich selbst bin mit der Uranus‑Pluto‑Konjunktion (am MC) im Sextil zu Neptun geboren (Neptun auf meiner Sonne im zwölften Haus). Das war meine Geburt. In den Neunzigern habe ich dann mein erstes Horoskop errechnet (tatsächlich genau dieser 1. Golfkrieg) und Astrologie gründlich studiert – autodidaktisch, ohne Internet oder Programme. In den Zwanzigern gab es für mich - der Zeitqualität angemessen - äußere und innere Brüche, Neuordnungen und Inne‑HALTEN. JETZT komme ich als Astrologin zurück auf den Markt – das ist (u.a.) meine persönliche Blüte.
Was ist deine? Ich wünsche dir mindestens die Lesezeit, die du dir genommen hast, jetzt einzutauchen in deine Epochenwechsel, in deine Geburten. Was ist es in dir, was zur Blüte kommen möchte?
Im nächsten Teil werde ich vertieft auf die Deutung und das Zeitgeschehen dieser kosmischen G4‑Konferenz der vier großen Archetypen eingehen (und auf die 4. Geburt – 2020!). Das „Barbault Basket“ ist bald auf Social Media wieder abgetaucht. Für uns alle aber beginnt diese kosmische Blüte erst gerade, ihren zärtlichen und wunderbaren Duft des Wandels in deinem Leben auszusprühen.





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