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Beispiel: COSMIC NEWS / April 2019

Frühlingsbeginn ist astrologisch gesehen auch Jahresbeginn. Auch wenn ein Kreis weder Anfang noch Ende hat, so liegt doch der Anfang des Tierkreises bei 0° Widder. Also der Punkt, an dem die Sonne am 20./21. März steht. So, wie unser Geburtstagshoroskop (Solar) unsere Themen für ein Jahr aufzeigt, so zeigt dieser Moment die Grundthemen für den folgenden Zyklus, für ein Jahr. Es zeigt die Zeitqualität sowohl dieses Momentes, des Tages und der folgenden Tage. Und es spiegelt darüber hinaus die Zeitqualität und den Zeitgeist für die nächsten 12 Monate.

Wenn ich als Astrologin etwas über ein kommendes Jahr wissen will, schaue ich eben nicht in das Horoskop für den 1.1.2019 sondern auf den Frühlingsbeginn. Hier finden sich die Themen des Jahres wieder, die ich in den ersten 2 Newslettern schon beschrieben habe – allerdings sind diese Themen und Prozesse jetzt verstärkt aktiv. Es macht also Sinn, Januar und Februar nochmals durchzulesen, um den eigenen jetzigen Prozess im Jahreszusammenhang besser verstehen zu können.

Sachlich-Fachlich-Astrogisch steht die Sonne in diesem Chart in Konjunktion mit dem (verwundeten) Heiler Chiron, was dieses Thema (in den März News eingehend beschrieben) in den Brennpunkt setzt. Zudem sind wir kurz vor Vollmond – voll im Bewusstwerdungsprozess. Der rückläufige Merkur steht in Konjunktion mit Neptun in den Fischen – im weiträumigen Quadrat zu Jupiter. Saturn steht mit Pluto in Konjunktion und dieser wiederum in exakter Konjunktion mit dem absteigenden Mondknoten. Venus steht in Konjunktion mit Lilith im Wassermann. Und der nun für die nächsten 7 Jahre in den Stier gewechselte Uranus steht von allen anderen Planeten nicht aspektiert und spielt seinen Part als Alleingänger.

Spirituell-Pychologisch-Persönlich – was heißt das nun zusammengefasst?

Vier sehr starke Konjunktionen weisen einerseits auf eine enorme Impulskraft hin – es ist aber alles andere als leicht, den Impuls in die Tat umzusetzen. Die Ampeln stehen auf Grün. Die Ampeln stehen auf rot.

Wir wollen und sollen vorwärts und doch können (und wollen und sollen) wir nicht.

Wir haben zudem in den letzten 2 Monaten 2 Zeichenwechsel von langsam laufenden Planeten hinter uns. Also erleben wir einen relativ seltenen Moment, wo wir uns auf völlig neue Energien einstellen müssen. Also auch hier: viele neue Impulse. Wie fundamental solch ein Wechsel ist, merkt man an der Komplexität der Prozesse derzeit. Entsprechende Ereignisse und Erfahrungen treffen viele von uns, und wenn wir nicht persönlich betroffen sind, dann ist doch einiges los in unserem Umfeld.

Weitere neue Impulse kommen von Saturn und Pluto, die in neuen Gradbereichen laufen. Saturn war hier das letzte Mal vor 29 Jahren, Pluto vor 249 Jahren. Obwohl hier neue Themenbereiche im Horoskop berührt werden, kommt doch auch von hier eine starke Bindung an die Vergangenheit (abnehmender Zyklus, Steinbock, Konjunktion Mondknoten).

So erleben wir zwar relevante zukunftsgerichtete Entwicklungen in unserem Leben – aber der Bezug zum Alten lässt sicht nicht einfach kappen. Zu sehr wiegt die Vergangenheit, zu sehr fordert sie uns heraus, ERST unser Bewusstsein einem Läuterungsprozess zu unterziehen um dann … um dann was … genau das bleibt das Geheimnis, in solch einem Kampf auf der Schwelle.

Saturn – der Hüter der Schwelle – im eigenen Zeichen Steinbock, ist in Höchstform. Vieles gibt es, was uns vorwärts drängt – aber wir sind gebunden. Es ist nicht einfach möglich, einen Glaubenssatz, ein Muster, Job, Projekt, Beziehung, Wohnort, Situation, Lebensabschnitt etc. zu beenden. Oder – wenn wir uns schon in neue Strukturen hinein begeben haben, ist der Prozess, der zu dem Ende des Alten führt, einfach noch nicht abgeschlossen.

Wir reagieren auf das Neue mit der alten Weise, mit den alten Werkzeugen. Das blockiert echte Veränderung, bremst sie aus. Wohl denn kann Bremsen ungeheuer nützlich sein und helfen, wenn wir zu schnell unterwegs sind oder auf ein Hindernis zusteuern.

Welcher Wandlungsprozess, der zwar radikal, fundamental und grundlegend ist, wird abgebremst und welchen Nutzen hat das, habe ich davon? Was wurde bis jetzt nicht beachtet?

Die Antwort findet sich im Prozess dieser Tage, Wochen und der nächsten 12 Monate. Also ein lang anhaltender Bremsprozess mit Vollgas. Um was es für uns dabei geht ist eher intuitiv als mental erfassbar.

Eine der stärksten kollektiven Entsprechungen ist sehr offensichtlich das Brexit-Chaos. Was Neues haben wollen, aber auch aus dem Alten nicht raus können. Oder das Alte behalten wollen, aber das Neue fordert (innere) grundlegende Veränderungen. Und das kann uns selbst auch in ziemliches Chaos versetzen.

Das, was wir derzeit erleben, geht aber (da es ja im obigen Jahreshoroskop eingefangen ist) nicht bald vorbei sondern ist quasi die Ouvertüre für das restliche Jahr, denn viele der Themen werden später wieder aufgegriffen.

Entscheidend aber, was uns also im restlichen Jahr begegnet und vor allem aber dann in 2020, sind unsere eigenen Reaktionen auf die Ereignisse. Dadurch stellen wir die Weichen und treffen wichtige Vorentscheide, wie es in unserem Leben weiter geht.

Es gibt einen starken Ruf, mehr wirklich DEIN Potential zu leben. Und du spürst vielleicht auch einen starken Drang, DEINEN Absichten und Intentionen mehr zu folgen und was EIGENES zu manifestieren. Dabei wollen wir aber auch vielleicht zu viel und zuviel auf einmal. Wir spüren was sein könnte und gleichzeitig spüren wir unsere Unzulänglichkeit, es nicht zu können. Dabei stärkt das Auftauchen der Vergangenheit auch unser Dharma, unsere Bestimmung. Wir sind am re/integrieren. Viel Heilung und Aktivierung unserer männlichen Kraft ist möglich. Für was setze ich sie ein?

Überall erleben wir, dass Vertrauen verloren geht (Jupiter Quadrat Neptun). Die EU, das Atomabkommen, Abrüstung, die Klimaschutzvereinbarungen, die komplexen Beziehungen zwischen den USA, China und Russland. Alles scheint auseinander zu fallen. Überall werden Vereinbarungen aufgelöst. Man glaubt nicht mehr an eine gemeinsame Lösung – obwohl es nur eine gemeinsame Lösung gibt. Viele Kräfte und Bewegungen gehen rückwärts und kämpfen gegen bessere Lösungen, kämpfen dafür, das Alte zu bewahren. Umso stärker ist unsere eigene Achtsamkeit und Aufmerksamkeit gefragt.

Schließlich liegen Lösungsansätze im Kleinen wie im Großen in einer Kultur der Menschlichkeit, im Mitgefühl und Miteinander, in Verbundenheit und Gemeinsamkeit. Eine Wurzel von sehr viel Leid ist unsere gefühlte und erlebte und gelebte Trennung. Und genau hier gibt es kosmische Geschenke, die, wenn wir uns ihnen mit viel Wachsamkeit zuwenden, zunächst eine starke innere Wende bringen können.

Merkur in Konjunktion mit Fische steht einerseits für ein starkes Wunschdenken, was aber auch Enttäuschungen und Täuschungen in sich birgt. Die gleiche Konstellation kann uns aber auch die Türen öffnen zur Intuition, zur Verbundenheit, zur göttlichen Führung, zum großen Mysteriums des Lebens, zum Urvertrauen. Aber das ist kein „ach es wird schon irgendwie“ – sondern dieser Tage eher etwas, was wir uns durch Innenschau und Zentrierung ins Jetzt erarbeiten können.

Der Druck der äußeren Ereignisse kann uns zu Verzweiflung, Depression, zu einer gestörten Verbindung führen. Oder uns die Weiche stellen lassen zu einer Charakterveredlung, zu mehr Offenheit, Weichheit, Milde, Vertrauen, Hingabe, Demut und Herz. Auch wenn es sich nicht so anfühlt – wir haben es in der Hand. Denn so stark die Zukunft ruft und die Vergangenheit echot – so stark können wir unsere Kraft aus der Gegenwart schöpfen. Zwischen Neu und Alt, im Niemandsland seiend, sollten wir nicht gebannt auf das starren, was geschieht oder was nicht geschieht sondern uns auf das besinnen, was uns zur Verfügung steht.

So können wir mit viel Kraft, Disziplin, Fokus, Selbstführung und Gründlichkeit ganz wunderbar das Feld bestellen, von dem wir später ernten werden. Das Zerren am Gras bringt also nichts – aber das fleißige (nicht überfleißige 😉 ) Gießen schon.

Passend zur Neptun Merkur Konjunktion (die die Fähigkeit hat, Raum und Zeit in eine andere Dimension zu stellen) habe ich auf ARTE 10 kurze beeindruckende Kurzfilme gesehen über die Erde und die Bedeutung unserer Spezies auf ihr. Und mit ein paar interessanten Fakten, die uns den Horizont erweitern können, wünsche ich euch einen wunderschönen April.

Seit die Erde existiert, sind 99,9% der Arten, die auf der Erde lebten, inzwischen ausgestorben – und zwar ganz „natürlich“. Würde die Geschichte der Erde ein Buch mit 1000 Seite umfassen, so würde das Leben dort auf etwa Seite 185 auftauchen. Auf über 700 Seiten würde dieses Leben nur in Form einfacher Zellen vertreten sein. Bis zum explosionsartigen Auftreten mehrzelliger Arten auf den Seiten 870-880. Der Landgang würde erst auf Seite 916 erzählt werden. … Dinosaurier tauchen auf der Seite 960 der Erdgeschichte auf. Am Ende des Buches würde die gesamte Geschichte des Homo Sapiens von seinen Anfängen bis heute nur einige wenige Zeilen füllen. Ganz unten auf der allerletzten Seite. Seine Anwesenheit auf der Erde macht also nur 0,004 % ihrer sehr langen Geschichte aus. In der Erdgeschichte ist das Zeitalter des Menschen nicht mehr als ein Augenblick. Millionen faszinierender Arten waren vor ihm da und die meisten auch deutlich länger. Nichts deutet darauf hin, dass die menschliche Spezies ewig währen wird.

Was machen wir also mit diesem kostbaren Wimpernschlag an Zeit?