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Beispiel: Zeitqualität für 2018, Teil 1

Das neue Jahr bringt (mehr als die letzten Jahre!) neue Themen und einen neuer Umgang mit alten Themen. Dieses Jahr läutet ein Ende und einen Anfang ein. Es wird ein Jahr des Übergangs sein. Vieles wurde schon verabschiedet – und nun gelingt der Rest. Vieles wurde schon begonnen und kann (trotz etwaiger Widerstände) konsolidiert werden.

Saturn hat am 21.12.17 in das Zeichen Steinbock gewechselt, hier läuft er alle 29 Jahre. Das besondere beim jetzigen Übergang war, dass die Sonne – unsere lichtspendende Quelle – diesen Übergang begleitet hat (das geschah das letzte mal vor 147 Jahren). Damit wurde der aktuellen Zeitqualität ein besonderes kraftvolles Signal gesetzt.

Wir befinden uns weiterhin in einem rasanter Wandel. Die letzten 10 Jahren (Pluto in Steinbock, kardinales Klimax) haben tiefe Spuren hinterlassen und in dem schnellsten gesellschaftlichen Wandel der Menschheits-geschichte hat vieles keinen Bestand mehr und vieles ist unberechenbarer. Daraus entstand und entsteht ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit, was wir in diesem Jahr mehr erleben werden.

Saturn ist nun satte 3 Jahre bis Ende 2020 im eigenen Zeichen. Saturn und übernimmt damit die Hauptrolle im Zusammenspiel der Planeten. Allerdings haben in unserer jetzigen Zeitperiode alle Langsamläufer eine verstärkte Wirkung, was sich in der Intensität der weltlichen und persönlichen Prozesse direkt widerspiegelt. Pluto läuft ebenfalls im kardinalen (= starken) Zeichen Steinbock. Neptun läuft durch sein eigenes Zeichen Fische. Und Chiron und Uranus vollziehen 2018 (und 2019 erneut) einen Zeichenwechsel. All dies sind machtvolle Impulse, die unsere Zeitenwende weiter verstärken, unterstützen, den gesellschaftlichen Wandel unaufhaltsam anfeuern, Chancen schenken und uns dabei enorm herausfordern.

Das Zeichen Steinbock ist ein ernsthaftes Zeichen. Und mit Saturn in diesem praktisch orientierten Erdzeichen kommt vieles auf den Boden der Tatsachen und unser Leben fordert von uns ein klaren Blick auf die Realität. Beim richtigen Umgang mit dieser Konstellation kann unser Leben tatsächlich etwas ruhiger werden.

Themen dieser Lebenskräfte sind Konsequenz, Disziplin und Verdichtung. Es geht um die Konzentration der Kräfte und auch um die Notwendigkeit davon.

Themen dieser Kräfte sind aber auch Strenge, Verzicht, Versagen, Zweifel, Selbstzweifel, Schwäche. Einer der düstersten Aspekte unseres strengen Lehrmeisters Saturn ist wohl die Depression, wenn seine Tendenz zur Verhärtung, Erstarrung und Kristallisation unsere Gefühle bedrängt.

Weitere Schattenbereiche von Saturn sind die vielschichtigen großen Gebiete von Angst und Schuld. So werden wir gesellschaftlich sicher Bewegungen beobachten, die von Angst getrieben sind und wo es Sündenböcke braucht, denen man jenes zuschiebt, von dem man sich selbst bedrängt fühlt. So ist politisch ein weiterer Rechtsruck wahrscheinlich – getrieben von der Hoffnung auf Stabilität.

Ein Bereich, der mehr zum Thema wird, wird die staatliche Überwachung und die Überreglementierung durch den Staat sein. Terror und Angst führen zwar zu notwendigen Veränderungen, aber wie viel Überwachung verträgt eine Gesellschaft? Saturn im Steinbock hat viel mit dem Polizeistaat zu tun. Einerseits gilt es hier viele Mängel der letzten Jahre auszugleichen (Personalabbau und Geldmangel). Andererseits gibt es eine hart erarbeitete Freiheit zu verlieren. Ein noch komplexeres Thema ist die Überwachung durch das Internet. Als freies System begonnen, ist es längst zum „regierenden“ System geworden, dessen Strippenzieher im Verborgen wirken und es entwickelt sich in Teilen in ein totalitäres Machtinstrument. Hier braucht es gesetzliche Veränderungen, die sich der Themen annehmen, die im Argen liegen (z. B. Datenschutz).

Jede Konstellation ist vielfältig, nimmt viele Nuancen an im ständigen Spiel von Licht und Schatten. So können Helden und Idole stürzen, Machthaber und Autoritätspersonen fallen – berechtigt und unberechtigt. Und ebenso „berechtigt“ und „unberechtigt“ gelingt es so manchem despotischen Führer seine Macht auszubauen, so mancher unethische Staatsmann oder manches zwielichtige Unternehmen gewinnt an Einfluss während andere schwinden, die „gut“ fürs große Ganze wären. Und als komplementäre Bewegung dazu werden ethisch handelnde Menschen und Unternehmen „aufsteigen“ und eine laute Stimme für die Reorganisierung unserer Gesellschaft bekommen.

Saturn beherrscht einerseits das Gesetz von Ursache und Wirkung. Und so wird es „endlich“ mehr Konsequenzen geben für Fehlverhalten. Rechtschaffendes Verhalten steht mit Saturn im Steinbock hoch im Kurs und bekommt wieder mehr gesellschaftliche Anerkennung.

Aber Saturn ist auch der Hüter des Buches mit den 7 Siegeln, und so bleibt es ein Geheimnis, warum wer wann steigt und warum wer wann fällt. Es braucht immer die Widersacher – so alt wie die Menschheit ist dieses Gegenspiel der Kräfte.

Mit Saturn im Steinbock kann es daher erhebliche gute gesellschaftliche Veränderungen geben sowie gleichzeitig die Kristallisation und Verhärtung von Themenbereichen, die eh schon im Argen liegen.

Mit Saturn im Steinbock kann es daher erhebliche gute persönliche Veränderungen geben sowie gleichzeitig die Kristallisation und Verhärtung von Themenbereichen, die eh schon im Argen liegen.

VerANTWORTung wird mit dieser Konstellation groß geschrieben. Wir können und müssen uns mehr um Wichtiges kümmern, uns auf das Wesentliche konzentrieren. Die Zeit, um uns abzulenken scheint vorbei. Die gute Ernte wie die faule Ernte wird sichtbar. Wir können mehr die Konsequenzen unserer Handlungen tragen bzw. sehen. Wir betrachten ernsthafter, was wir anrichten und verändern konsequent unser Verhalten.

Überflieger schlagen mitunter hart auf, Auswüchse werden schneller geahndet werden.

Ein gesundes Umgehen mit und Einschätzen der eigenen Grenzen ist wichtig. Wofür setzen wir unsere Zeit ein? Wie gut gehen wir mit unseren Ressourcen um? Verschwendung und Übermaß haben mit Saturn in Steinbock härtere Folgen und wir können mit mehr Disziplin eine innere und äußere Ordnung schaffen.

Dabei ist es gut, nicht zu streng mit sich selbst zu sein. Ebenfalls nicht zu streng mit anderen. Um nicht im Kreislauf von Schuldzuweisung, Kälte und Bestrafung zu landen. Immer das, was uns am anderen stört, ist auch in uns.

Als Pluto 2008 in den Steinbock lief, erlebten wir die Finanzkrise.

Als Lilith im November 2017 in den Steinbock lief, erlebten wir die Weinstein-Affäre und die daraus entstandene #metoo Bewegung. Wir erlebten das Aufdecken und ein enormes Ausmaß der sexuell übergriffigen totgeschwiegenen Strukturen in Hollywood. Lilith mischt auch in den kommenden Monaten das patriarchale System mächtig auf und gesellschaftliche Geheimnisse und Tabus werden brechen.

Diese beiden Beispiele zeigen, wie mächtig ein Übergang eines Planeten in das Zeichen Steinbock sein kann, denn die vorherrschenden gesellschaftlichen Regeln (Steinbock) werden hiermit aufgerüttelt. Ebenso mit Saturn im Steinbock, nur ist seine Natur eben ernsthafter und es kann zu den erforderlichen wirksamen Umstrukturierungen kommen. Und auch hier greift wieder das weiter oben schon beschriebene einerseits/andererseits. Mit Saturn in Steinbock können zwar längst überfällige neue grundlegende Regeln und Gesetze geltend gemacht werden. Aber wenn dies auf feste traditionelle Strukturen trifft, kann das auch noch mehr Angst erzeugen, Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten und das führt dann möglicherweise in noch regressivere Formen der Abwehr und der Ausgrenzung.

Überall begegnen sie uns also: Licht und Schatten, diese zwei Bewegungen: einerseits können wir in Konfrontation mit unseren Grenzen einen reiferen Umgang mit Schwierigkeiten entwickeln und die Fähigkeit, angemessen(er) darauf zu reagieren. Andererseits kann die Verhärtung der Systeme zur Erstarrung führen. Das gilt für gesellschaftliche Bereiche, als auch für persönliche Strukturen.

Im Persönlichen lehrt uns Saturn – Planet der Meisterschaft – eine bessere Selbstkontrolle. Ein ernsthafterer Blick auf unsere Mängel führt zu einer nachhaltigen Verbesserung und somit zur persönlichen Reifung.

Saturn im Erdzeichen wird uns nun ebenso konsequenter lehren, dass die Rhythmen der Natur nicht ewig überstrapazierbar sind. Die Natur wird uns weiter und im immer größeren Ausmaß die Grenzen unserer gesellschaftlichen Entwicklungen vor Augen führen. Eine Weltmacht lässt sich heute nicht mehr halten, wenn sie nicht auf globalen Frieden und Klimaschutz setzt! Dafür sind die Verknüpfungen zu komplex und das Tempo der menschlichen Evolution zu schnell geworden. Saturn, der strenge Lehrmeister, wird uns hier Lektionen erteilen, die hoffentlich im Klimaschutz doch noch schnellere Entscheidungen fordern, als derzeit festgelegt.

2018 und 2019 sind vorbereitende Jahre, die dann auf eine große Konjunktion von Jupiter, Saturn und Pluto hinauslaufen. Das Weltgeschehen um diese Konstellation herum wird in die Geschichte eingehen. Ein Blick zurück in die Geschichte hilft hier, das Ausmaß eines astrologischen Geschehens in Bezug zu setzen. Die letzte Saturn-Pluto-Konjunktion in Steinbock ergab sich 1518. Die (katholische) Kirche war weit über 1000 Jahre Machthaber gewesen und ihr Ablasshandel bestimmte das gesellschaftliche Geschehen. Das änderte sich als 1517 Martin Luther seine Thesen an eine Kirchentür nagelte. So wie dieses einzelne Ereignis den Stein ins Rollen brachte und der Lauf der Geschichte sich dramatisch veränderte, können 2018/2019 Vorboten einer globalen Veränderung sein, auf die die Weltengemeinschaft zwar schon vorbereitet ist, aber eben auch noch auf den Stein des Anstoßes wartet.

In einer globalisierten Welt ist und muss das Ausmaß entsprechend „globalisierter“ – also größer sein als vor 500 Jahren.

Die Radikalität von Pluto in Steinbock (seit 2008) und nun Saturn in Steinbock (2018-2020) und dann in einer gemeinsamen Konjunktion Januar 2020 begleitet unsere große Umwälzung, den Paradigmenwechsel, den Zeitenwandel. Es betrifft die Strukturen der Gesellschaft, Staaten, Kultur, Religion, Politik, Parteien, Wirtschaft, Finanzen, Banken, Schulden, Behörden, Schulen, Institutionen etc. Es betrifft den Bereich ethischen Handelns. Es betrifft unseren Planeten Erde, unser Klima. Es betrifft seit Jahrhunderten bestehende Welt- und Leitbilder. Was sind die Regeln, die all diese Dinge zusammenhalten? Und welche neuen Regeln braucht es in einer neuen Welt?

Und schließlich betrifft es uns selbst – dich selbst, mich selbst. Wir als einzelner aber dennoch bedeutsamer winziger Teil eines riesigen Wandels. Da wo du bist, ist immer der Mittelpunkt des Universums. Nur du selbst kannst und wirst dieser Wandel sein. Was sind die Regeln, die deine Welt zusammenhalten? Und welche davon brauchst du nicht mehr und welche neuen Regeln brauchst du in (d)einer neuen Welt?

Die gesellschaftlichen Tendenzen, Strömungen und Ausrichtungen eines Jahres werden immer begleitet vom Lauf der Planeten; Strömungen, denen wir nicht ausweichen können, die da sind, die uns formen, uns begleiten. ABER: Wir haben immer eine Wahl.

Was wir wählen, prägt unaufhaltsam unser eigenes Schicksal. Die nächsten Jahre sind solche Schicksalsjahre. Im Wort Schicksal liegt ein bitterer Beigeschmack, gleichwohl schenkt das Schicksal uns Glück! Formen wir aus dem Schicksal, das uns ereilt, eine positive Bestimmung? Folgen wir unserer Bestimmung oder einem fremdbestimmten Schicksal? Hat uns die Geschichte unseres Lebens, all ihre Verluste und Brüche zu reiferen Menschen werden lassen und nutzen wir diese Reife oder hängen wir fest in den Verkrustungen unserer Ahnen, unseres Karmas und der gesellschaftlichen Regeln, die für uns auch wie ein Gefängnis sein können? Leben wir – innerhalb von Regeln – frei und selbstbestimmt? Wieviel Befreiung und Selbstbestimmung wollen wir wählen im neuen Jahr, jeden Tag erneut? Wie bereiten wir uns vor, wie reagieren wir auf die immer „dichter“ werdende Zeitenwende? Welchen Beitrag leisten wir dafür, für uns selbst, unsere Beziehungen, unsere Arbeit, die Gesellschaft und den Planeten – jeden Tag, 365 Tage im Jahr?!

Bei dieser zunehmenden Fokussierung auf den eigenen Lebensweg (zur Meisterschaft) und der Wahl, das eigene Schicksal mit Ernsthaftigkeit und Konsequenz zu formen, wünsche ich euch allen alle guten Kräfte! Möge dein Seelenlicht immer mehr leuchten – wie das eines Diamanten.

Der Auftrag an die persönliche Entwicklung in 2018 kommt dem Schliff eines Diamanten gleich. Das Schleifen erfordert Genauigkeit, Können und Anstrengung und die Härte eines Diamanten ist enorm. Aber der gelungene Schliff belohnt uns mit dem schönsten Leuchten, indem sich unser Licht in wunderbaren Farben spiegelt.

Auf ein gesundes neues kraftvolles Jahr 2018!

Zeitqualität 2018 – 2. Teil folgt im Februar!

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