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Aktuelle Konstellation

Astrologischer Ausblick für Mai/Juni
Do, 10. Mai, 19:00 Uhr, Praxis Schwanenberg, Beitrag 8 €

Die eruptiven Energien des Quadrats von Uranus zu Pluto werden intensiver. Diese Konstellation hat sich seit 2010 aufgebaut und wird nun erstmalig am 24. Juni exakt (das erste von sieben Quadraten bis 2015). Mit drängender Kraft will Neues Ausdruck finden – und mit genauso drängender Kraft kann dies Widerstand gegen Veränderung erzeugen. Widersprüchlicher könnte eine Konstellation kaum sein. Energetisch ist sie eine starke Herausforderung. Was lebendig ist und im Kern wahr, wirkt stärkend. Was aufrechterhalten wird aus Sicherheit und Gewohnheit, wirkt zerstörend. Mehr dazu in meinem Artikel vom Januar 2011.

Die hell leuchtende Venus dominiert den Abendhimmel bis in die Nacht hinein. Mit einem Fernglas ist sie sogar als Sichel erkennbar. Bis Anfang Juni ist sie als Abendstern zu sehen, kommt dabei der Sonne immer näher, geht schließlich mit ihr unter und wird für uns unsichtbar. Am 06. Juni kommt es zur Konjunktion, sie läuft dabei direkt über die Sonne (in Mitteleuropa leider nicht sichtbar), was erst in über 100 Jahren wieder geschieht. Nach etwa 40 Tagen, also Mitte Juli taucht sie dann als Morgenstern wieder auf.

Diese Wandlung der Venus von Abendstern zu Morgenstern (Venus-Hesperos zu Venus-Luzifer) ist aus astronomischer wie auch aus astrologischer Sicht faszinierend.

Der Zyklus der rückläufigen Venus von Mitte April bis Ende Juli (rückläufig vom 15. Mai bis 26. Juni) kann tief verdrängte Bereiche von Wut, Ohnmacht, Verzweiflung, Überforderung, Gefühlen der Zurückweisung und Zwänge in uns berühren. Oft sind diese Gefühle für uns so schmerzhaft, daß wir sie nach außen projizieren und im Außen mit etwas oder jemand in Feindschaft oder Konflikt geraten. Bei dieser tiefen Auseinandersetzung mit unserer Innenwelt ist es ratsam darauf zu achten, daß unsere Gefühle und Gedanken nicht zerstörerisch oder selbstzerstörerisch werden, nicht Amok laufen. Sondern dass wir die Ereignisse wirklich als Heilungsgeschehen begreifen und nutzen. Wenn wir auf eine so wunde, verkrustete Struktur treffen, ist die gängigste Reaktion darauf Abwehr. Wir bekämpfen das, was auftaucht, anstatt das Auftauchen als Heilungschance zu sehen. Ähnlich als würden wir einem aufsteigenden Infekt Antibiotikum geben. Obwohl wir das wissen, laufen die Reaktionen schnell und unbewusst ab. Diese schnellen Reaktionen auf die verhärteten Gefühlsstrukturen können zu radikalen Entscheidungen führen, die wir später bereuen. So ist es gut, sich in einem aufgewühlten Zustand Zeit zu nehmen. Gefühle brauchen Zeit. Sich durch die anstehenden Situationen bewusst atmend hindurch zu fühlen und sich auch unterstützen zu lassen. Eine Entscheidung für Klarheit und Frieden zu treffen kann ganz im Sinne der Venus ein Wunder der Liebe bewirken. Dafür ist es aber in diesem Zyklus notwendig, sich eigenverantwortlich dem wahrhaft zu stellen, was auftaucht. Positive Lösungen für uns selbst, aber vor allem mit den Menschen, mit denen wir im Konflikt sind, können zur Zeit eine sehr effektive Transformation bewirken – für uns und für andere. Denn was aus der Tiefe ans Licht gebracht wird, ist nicht nur Altes und Behinderndes sondern auch unsere hohe Kapazität, durch bewusstes Handeln Gutes zu schaffen.

Bei all dem vielen, was gerade in unserem Leben und dem der Menschen, die uns umgeben los ist, geschieht es leicht, dass wir uns verheddern. Die oben erwähnte Spannung von Uranus und Pluto dient einem evolutionären Bewusstseinsprung des Erwachens. Wenn wir uns konsequent und beständig, mit aller Entschlossenheit und Klarheit, auf das auszurichten, was uns letztendlich frei macht. Wenn wir uns an das erinnern, was wir waren, bevor der ganze Stress losging. Auf das, was wir sind, vor Anbeginn der Zeit. Dann und da ist tiefster Frieden.

Thema des Abends: Die Rückläufige Venus. Thema der Meditation: Tiefer Frieden.

Nächster Termin:  07. Juni 2012, 19:00 Uhr, Praxis Schwanenberg
                            
Ort: Praxis Schwanenberg, Babelsberger Str. 6. 10715 Berlin

Astrologische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich